und was wir in sie hinein interpretieren
ist die Illusion.
Sammlung eigener Texte, Gedanken, Antworten, Gedichte, die innerhalb der letzten Jahre entstanden sind und weiterhin entstehen. Außerdem in diesem Zusammenhang gefundene Zitate, Sprüche, Texte mit und ohne Anmerkungen dazu.

Ist es nicht oft das Unausgesprochene, Ungesagte, welches unsere Seele belastet?
Alles Unausgesprochene steht wie unsichtbar im Raum und bedrückt unsere Seele. Sind wir von Natur aus und vom Wesen her besonders sensibel, spüren wir es umso mehr.
Warum also können wir bestimmte Dinge, bestimmte Themen, das was uns beschäftigt, bestimmte Stimmungen, Gefühle nicht immer angemessen und ehrlich ausdrücken?
Was jetzt nicht heißen soll, dass wir oder andere unehrlich sind, sondern einfach nur etwas ’Wesentliches’ und ’Wichtiges’ weglassen. Die Gründe dafür mögen verschieden sein, aber letztlich ist es ja eine Art Selbstschutz.
Der aufgebaute Schutzwall seelischer Verletzungen, Täuschungen, Schmerz und Leid wird durch Ängste, aus Erinnerungen geschürt, aufrechterhalten und die Seele trauert.
Wenn wir keine Ausdrucksmöglichkeiten finden, dann leiden wir. Wir leiden, weil wir nicht so sein können wie wir sind, so wie es unserer Natur und unserem Wesen entspricht.
Wer kann schon auf Dauer gegen sich selbst leben?
Der innere Widerstand lässt uns immer wieder vor diese Schutzmauer rennen, anstatt selbst auferlegte Grenzen zu überwinden.
Das Unausgesprochene ist oft das ’Wesentliche’, das in uns schlummert und sich ausdrücken möchte. Es ist das, was unsere innersten und tiefsten und ehrlichsten Empfindungen ausmacht, das was aus Herz und Seele aufsteigt und uns erfüllt.
So braucht das Unausgesprochene manchmal auch Zeit zu reifen, es braucht die Stille und das Schweigen, bis wir uns damit im Einklang befinden. Erst dann kann es einen Weg finden sich Ausdruck zu schaffen und lebendig zu werden. Dann wird der Schutzwall durchbrochen und die Angst fällt.

Seltsame Wege führen uns manchmal durchs Leben,
seltsame Wege sucht der Verstand.
Seltsam, das Leiden des Menschen,
wo die Seele längst erkannt.
Seltsam das Schweigen,
wo Worte versagen,
seltsam der Schutzwall,
der uns umgibt.
Seltsam der Schmerz,
der uns etwas zeigt,
seltsam das Verweigern,
wo es oft so eindeutig ist.
Seltsame Wege immer wieder verwirren,
seltsam, was hinter Masken versteckt.
Seltsam, das lange Verharren,
da endliche Lebensspanne so kurz.
Seltsam der Selbstschutz,
der unsere Narben umhüllt,
seltsam die Sehnsucht,
die unsere Träume nährt.
Seltsam das Leben,
das so unwirklich scheint,
seltsam, dass ich bin –
- mittendrin –
so fremd und allein.
"Zwei verwandte Seelen
bewegen sich aufeinander zu
wie zwei Sterne,
die einander anziehen."

Still schweigt die Nacht,
ihr Sterne, leuchtend und nah,
so wachet und hütet
im nächtlichen Sein,
bis das der Tag sich lichtet
und aller Irrtum gesichtet.
Viele Bahnen gezogen
in dunkler Nacht,
viele Tränen geweint
auch manchmal gelacht,
im Dunkeln gewandelt,
ihr Sterne wart mir Licht
und dankbare Zuversicht,
in eurem Strahlen Glanz
ich nachts Heimat fand.
Still schweigt die Nacht,
Mondlicht Dunkelheit bricht,
darin einsame Tränen glitzern,
zerstäubend unterm Sternenzelt,
Seelen sich weit öffnen –
Licht gemeinsamen Weg erhellt.
Ein wunderbarer Text, danke an Ulf Johannsen.
Ein Jahr neigt sich dem Ende,
ein neues Jahr beginnt,
wir aber wandeln durch unsere Träume,
die zeitlos sind.
Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr 2012.

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes,
friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.
Möge die Liebe in unseren Herzen
nicht nur an Weihnachten erblühen,
sondern das ganze Jahr Blüten tragen,
die in ihrer Schönheit die Menschen erfreuen.
Möge die Liebe in unseren Herzen
viele andere Herzen wärmen
und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Möge die Liebe in unseren Herzen
uns selbst und anderen immer Licht sein,
das uns den Weg leuchtet auf den wir wandeln
und uns aus der Dunkelheit führt.

Schneeflocken rieseln,
weiß - soweit das Auge sieht.
Spuren im Schnee
und tanzende Freude,
wir gemeinsam
im Flüstern der Stille,
weggetragen im Traum,
der wahr ist -
zum Ort der Heilung und Liebe.

Es ist Dein Licht,
das in meinem Herzen aufleuchtet
und Freude schenkt.
Es ist Dein Licht,
das mein Herz erwärmt
und mit Dankbarkeit erfüllt.
Es ist Dein Licht,
das mein Herz berührt
und Dich mir nahe bringt.
Es ist Dein Licht,
das mein Herz erhellt,
in den dunkelsten Stunden.
Es ist Dein Licht,
das die Liebe erblühen lässt
im Begegnen unserer Herzen.

Besinge ich die Liebe,
besinge ich Dich.
Besinge ich Dich,
besinge ich den Himmel.
Besinge ich den Himmel,
besinge ich das Göttliche.
Besinge ich das Göttliche,
besinge ich die Liebe
die allem innewohnt.